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Lithographie-Prozess

Das Verfahren

Die Lithographie ist ein Flachdruckverfahren. Das bedeutet, es basiert nicht auf den physikalischen Eigenschaften des Druckstocks (wie im Hoch- oder Tiefdruckverfahren), sondern auf chemischen Eigenschaften. Die druckenden bzw. nichtdruckenden Partien werden chemisch erzeugt. Die Lithographie beruht auf dem Prinzip, dass sich Öl und Wasser nicht mischen lassen. Die Oberfläche des Steins wird so behandelt, dass hydrophile (wasserliebende) und oleophile (ölliebende) Partien entstehen. Um einen Druck herzustellen, wird die Oberfläche des Steins abwechselnd mit Wasser gefeuchtet und mit einer Druckfarbe auf Ölbasis gewalzt. Die Farbe verbindet sich dabei nur mit den ölliebenden Partien.

Technische Entwicklungen der letzten 20 Jahre haben den Flachdruck erweitert. Am vielversprechensten ist die Entwicklung der "Wasserfreien Lithographie", die auf der Eigenschaft von Silikon basiert, einem Material, das Druckfarbe nicht annimmt.

Entlehnt an "Drucktechniken", Dumont

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